Bürgerversammlung – Fragen, Anregungen, Ideen

Ideen, Fragen & Anregungen

Film: Bürgerversammlung – Präsentation

Oberbürgermeister Erich Raff erläutert in einem Video die aktuelle Stadtentwicklung anhand der Präsentation, die auf der Bürgerversammlung gezeigt worden wäre.

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Update: Bürgerversammlung abgesagt

Aufgrund der stetig stark steigenden Zahlen an Corona-Neuinfektionen hat die Stadt Fürstenfeldbruck die für den 29. Oktober  im Veranstaltungsforum Fürstenfeld geplante Bürgerversammlung abgesagt.

Es wird zeitnah hier ein Video geben, in dem Oberbürgermeister Erich Raff die Präsentation, die auf der Versammlung gezeigt worden wäre, vorstellt.

Bleiben Sie gesund!

Bürgerversammlung

Für alle, die in der momentanen Zeit an der Versammlung nicht persönlich teilnehmen möchten oder können, gibt es die Möglichkeit, Fragen/Anregungen/Wünsche an die Verwaltung und OB Erich Raff zu richten. Nutzen Sie hierfür das unten stehende Formular. Bei entsprechender Relevanz für eine breitere Bürgerschaft wird auch in der Bürgerversammlung darauf eingegangen.

Die Termine der Bürgerversammlungen finden Sie auf der rechten Seite.

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Bisherige Einträge

23. September 2020 - 6:21

Was unternimmt die Stadt Fürstenfeldbruck um endlich den Verkehr aus der Innenstadt, sowie in unserem Falle aus der Maisacher Straße, rauszukriegen bzw. einzudämmen? Die Verkehrsüberwachung funktioniert nicht, da die Autos ohne Ende rasen. Bei der Verkehrsüberwachung könnte man auch verstärkt ansetzen. Wieso verwendet die Stadt Fürstenfeldbruck keine E-Busse? Bei deren Verwendung würden die Abgase sowie der Verkehrslärm in der Stadt erheblich reduziert werden können.

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Sabine Wildmann
hinzugefügt am 14. Oktober 2020 um 10:17

Im Rahmen des Verkehrsentwicklungsplanes (VEP) wurden Zählungen, Messungen und Befragungen durchgeführt, die Aufschluss über das Verkehrsaufkommen und –verhalten geben. So hat sich herausgestellt, dass der Anteil des Durchgangsverkehrs nur max. 20 % des gesamten Kfz-Verkehrsaufkommens in FFB beträgt. Der restliche Verkehr besteht aus Ziel- und Quellverkehr. Aufgabe des VEP ist nun, Maßnahmen zu entwickeln, die zu Veränderungen im Verhalten dieser 80 % Kfz-Verkehrsteilnehmer führen. So sollen weitere Maßnahmen entwickelt/getroffen werden, um die bereits jetzt schon in der Stadt Fürstenfeldbruck stattfindende Förderung des Fußgänger- und Radverkehrs sowie des ÖPNV, noch weiter zu stärken. Nach Fertigstellung des VEP erhoffen wir uns durch die dann umzusetzenden Maßnahmen, das Kfz-Verkehrsaufkommen durch attraktive Alternativen zu reduzieren.

Bezüglich der Verkehrsüberwachung können wir Ihnen mitteilen, dass auch in der Maisacher Straße, an verschiedenen Standorten im gesamten Straßenzug, regelmäßig Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt werden. Seit Beginn der Messungen 2005 bis heute, wurden 144 Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt, das sind durchschnittlich 10 Messungen pro Jahr. Der Durchschnittswert der festgestellten Überschreitungen hat sich in diesen Jahren stark reduziert. So lag der Mittelwert von 2005 bis 2011 bei 11,2 %, 2012 bis 2016 bei 7 %, 2017 + 2018 bei 4 % und 2019 + 2020 bei 3 %. Wir können also eine steige Verbesserung feststellen und werden deshalb auch weiterhin regelmäßige Messungen in der Zeit zwischen 06:00 und 21:00 Uhr durchführen.

Zu dem Thema Elektroantrieb wurde 2017 beim Landkreis München stellvertretend für alle acht Verbundlandkreise ein Pilotprojekt begonnen. Hier wurde die Umstellung einer Linie auf Elektrobusse angegangen. Die Vergabe der Linie wurde erfolgreich durchgeführt, die Inbetriebnahme fand zum Jahresfahrplanwechsel am 15.12.2019 statt. Erste Erfahrungswerte zeigen, dass für die Einrichtung einer Elektrobuslinie von den ersten Planungsschritten über die Ausschreibung bis hin zur Inbetriebnahme derzeit mit bis vier Jahren zu kalkulieren ist. Für eine Linie mit regulärem Antrieb sind dagegen noch circa zwei bis drei Jahre einzuplanen. Der Vorlauf ist für E-Busse ist also deutlich länger und kann in den aktuellen Vergabeverfahren nicht kurzfristig abgebildet werden. Eine Erkenntnis war, dass bei der momentanen Marktlage mit circa 80 Prozent Gesamtmehrkosten gegenüber Dieselbussen mit der modernsten Abgasnorm gerechnet werden muss. Das ist eine große finanzielle Herausforderung für die Aufgabenträger. Allerdings gibt es hier aktuell viel Dynamik und die Kosten für Elektrobusse werden relativ rasch sinken. Vor diesem Hintergrund wird die Umstellung auf Elektroantrieb voraussichtlich für die Linienbündel begründbar sein, die für einen Vertragszeitraum ab 2024 vergeben werden. Hierzu nimmt der Landkreis Fürstenfeldbruck seit Frühjahr 2019 an einer vom MVV federführend gestarteten Machbarkeitsstudie teil, die die Einsatzmöglichkeiten von alternativen Antrieben linienscharf analysiert. Der Fokus liegt vor allem auf Antrieben mit Batterie (Elektromotor) und Brennstoffzelle. Für den Landkreis Fürstenfeldbruck wird über einen Zeitraum von ca. drei Jahren jede ab 2023 bis ein-schließlich 2029 neu zu vergebende Buslinie untersucht.

Die Ergebnisse der Studie werden den Kreisgremien vorgelegt und bei entsprechendem Beschluss in die Ausschreibungsunterlagen aufgenommen. Dieses Vorgehen ist Beschlusslage des Energie-, Umwelt- und Planungsausschusses des Kreistags 2019.

30. September 2020 - 10:06

Sehr geehrter Herr Raff,
ich möchte gerne den aktuellen Stand i.S. Bebauung ehemals Betonwerk Grimm in FFB-Neulindach erfahren? Insbesondere wann und wie eine Bürgerbeteiligung vorgesehen ist und wie die geplante Erschließung dieses neuen großen Wohngebietes geplant ist?
Mit freundlichen Grüßen

Andreas Lippold, Neulindacher

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Webmaster Stadt-FFB
hinzugefügt am 27. Oktober 2020 um 1:00

Sehr geehrter Herr Lippold,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Im November findet ein erstes Abstimmungsgespräch mit den Eigentümern zum Auslobungstext statt. Es ist beabsichtigt, im nächsten Jahr einen Wettbewerb durchzuführen. Dabei sollen auch die Bürger und Bürgerinnen eingebunden werden.

Die Erschließung soll primär über die Malchinger Straße erfolgen. Genaueres wird im Zuge der Wettbewerbsauslobung sowie dem Bebauungsplan-Verfahren geklärt. Im Zuge des Bebauungsplanverfahrens wird die Öffentlichkeit beteiligt.

01. Oktober 2020 - 10:44

Waldfriedhof: Nachdem rund 600 Nadelbäume gefällt wurden sind Bäume gepflanzt worden- zum Teil. Die nicht entfernten Wurzelstöcke sind nicht nur unansehnlich -Thema Parkfriedhof- sondern verhindern auch eine ordentliche Pflege wie mähen. Wann werden diese Wurzelstöcke entfernt und wieder ein Fläche angelegt, die einem Park ähnlich kommt ? Ausserdem lässt die ständige Pflege der Wege und der Grabfelder seit langem mehr als zu wünschen übrig. Wann wird sich dies endlich ändern ? Letztendlich werden die Gebühren für alle Gräber im weit im Voraus bezahlt. Letzte Frage zu Waldfriedhof: Was passiert wann mit dem aktuellen leerstehenden Haus Ecke Landsberger und Waldfriedhofstrasse ?
Besten Dank im Voraus:
Andrea Leber
Leber.Andrea@dt-online.de
Alpenstr. 8, 82256 Fürstenfeldbruck

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Sabine Wildmann
hinzugefügt am 22. Oktober 2020 um 13:42
Sabine Wildmann
hinzugefügt am 22. Oktober 2020 um 13:42

Sehr geehrte Frau Leber,

die großen und schwer entfernbaren Wurzelstöcke wurden bereits durch eine Fremdfirma entsorgt. Die kleinen Wurzelstöcke werden nach und nach durch unsere Friedhofsgärtner entfernt, deshalb nimmt dies etwas mehr Zeit in Anspruch.

Im Frühjahr und Sommer wird der Rasen zwischen den Gräbern regelmäßig gemäht, im Herbst entlaubt. Zusätzlich wird der Friedhof durch den Bauhof mithilfe der großen Kehrmaschinen gesäubert. Da durch die Durchführung der Bestattungen mit allen Vor- und Nacharbeiten nicht immer alle Mitarbeiter/innen für die Friedhofspflege zur Verfügung stehen können, kann es unter Umständen zu Verzögerungen kommen. Bestimmte Wünsche können - soweit als möglich - auf Anfrage erledigt werden.

Das aktuell leer stehende Haus Ecke Landsberger Straße/Waldfriedhofstraße wird demnächst abgerissen. Geplant ist ein Neubau mit mehreren Wohnungen und einer Nutzung durch die Friedhofsverwaltung.

01. Oktober 2020 - 10:50

Sehr geehrte Damen und Herren,
Bauvorhaben Haus Sulzbogen mit bisher 12 WE sollte bereits 2019 begonnen werden, die Finanzierung war nach Aussage Stadtkämmerer gesichert. Wie kann es sein, dass nun immer noch nichts geschehen ist, 2019 war kein corona? Ausserdem zu sagen, Personalprobleme sind die Ursache dass 2019 nichts passiert ist. Erstaunlich, jedes wirtschaftsunternehmen wäre bereits pleite wenn es so agieren würde. Gibt es in der Stadt insbesondere im Bauamt keine Personalplanung? Jetzt das BV an einen Investor auf Erbpacht zu geben und dann auch noch sich die bereits erfolgte Planung abkaufen zu lassen und dann weniger als für 12 WE die Sozialbelegung zu bekommen ist doch mittlerweile nach 6 Jahren in dieser Angelegenheit kein Erfolg. Wie geht es hier konkret weiter ? Ist bereits ein Investor gefunden ? Wann werden die Wohungen fertig gestellt? Danke und beste Grüße
Andrea Leber
Leber.Andrea@t-online.de

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Sabine Wildmann
hinzugefügt am 13. Oktober 2020 um 15:00

Das Bauvorhaben Am Sulzbogen, in dem neben Wohnungen auch ein Kinderhort untergebracht werden sollte, wurde im Frühjahr 2018 wegen der sehr stark gestiegenen Kosten gegenüber den Planungen gestoppt.
Der Hort wird nun an der Cerveteristraße errichtet und im Frühjahr 2021 den Kindern zur Verfügung stehen. Das Gebäude musste neu überplant werden, weil jetzt nur Wohnungen vorgesehen sind. Bislang waren neben dem Hort in dem Gebäude 12 Wohnungen geplant.
Durch die Planungsänderung werden jetzt 18 sozial geförderte Wohnungen errichtet.
Die Stadt ist dazu verpflichtet, sorglich mit Steuergeldern umzugehen. Man kann eine Stadt nicht mit einem Wirtschaftsunternehmen vergleichen bzw. nur dahingehend, dass auch Wirtschaftsunternehmen gründliche Finanzpolitik betreiben müssen und Projekte überplant bzw. gestoppt werden, wenn die Kosten „aus dem Ruder laufen“.
In der letzten Stadtratssitzung wurde das Projekt mit Beschluss an eine auf dem sozialen Sektor tätige Einrichtung übertragen, mit der noch ein Vertrag geschlossen werden muss.
Nachdem ein genehmigter Bauplan vorliegt wird davon ausgegangen, dass das Projekt,
so wie es auch mit dem Bauamt geplant war, bis Ende 2022 bezugsfertig sein wird.

05. Oktober 2020 - 10:08

Im Verkehrsentwicklungsplan/Online Umfrage taucht die Nachbarkommune EICHENAU nicht auf. Warum?
Der vom LA FFB beschlossenen BUSverkehr Linie 862 auf der Allingerstrasse /Eichenau muss gestoppt werden.
Sehr gefährlich für Radfahrer, Schulkinder,Kinderwagen,Rollatoren,
Fußgänger.
Gehsteige zu schmal,teils nur einseitig.
Fahrbahn zu schmal für Gegenver-kehr mit Bussen.
Rechts vor links und Tempo 30 muss beibehalten werden.
Den Bus Linie 862 auf der Haupt-strasse fahren zu lassen ist für jeden erreichbar, die Haltestellen und Einbuchtungen sind bereits da.
In Anbetracht der Situation in der Allingerstrasse wäre die geplante Linienführung zu überdenken.
Danke!

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Sabine Wildmann
hinzugefügt am 19. Oktober 2020 um 13:17

Eichenau ist keine direkt an Fürstenfeldbruck angrenzende Kommune. Im Verkehrsentwicklungsplan der Stadt Fürstenfeldbruck wird auch keine Buslinienplanung vorgenommen, es könnte lediglich sein, dass im Zuge des Verkehrsentwicklungsplans der Ausbau der Buslinien oder generell eine neue Buslinie als Maßnahme vorgeschlagen wird.

Für den Öffentlichen Personennahverkehr ist im Allgemeinen das Landratsamt Fürstenfeldbruck zuständig, so dass Sie sich - gerade im Hinblick auf Ihre Fragestellung Eichenau betreffend, bei der Stabsstelle im Landratsamt umfassender informieren können.

19. Oktober 2020 - 8:10

Wann kann ich mein Schulpflichtiges Kind zur Betreuung ins Rathaus bringen, nachdem sie entschieden haben alle Schulen im Landkreis zu schließen? Ich würde sie gerne eine Woche lang mit einem Vollzeit-Job und homeschooling nebenbei sehen. Diese Entscheidung ist eine absolute Frechheit allen Familien in FFB!

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21. Oktober 2020 - 12:38

Ich hätte gerne Informationen über die geplante Bebauung und Strassenführung auf dem Gelände der ehemaligen Fa. Grimm Betonplattenwerk in Neulindach- Für eine ausführliche Darstellung wäre ich sehr Dankbar.
Besten Gruß
Dieter Bürger

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Sabine Wildmann
hinzugefügt am 22. Oktober 2020 um 13:44

Sehr geehrter Herr Bürger,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Im November findet ein erstes Abstimmungsgespräch mit den Eigentümern zum Auslobungstext statt. Es ist beabsichtigt, im nächsten Jahr einen Wettbewerb durchzuführen. Dabei sollen auch die Bürger und Bürgerinnen eingebunden werden.

Die Erschließung soll primär über die Malchinger Straße erfolgen. Genaueres wird im Zuge der Wettbewerbsauslobung sowie dem Bebauungsplan-Verfahren geklärt. Im Zuge des Bebauungsplanverfahrens wird die Öffentlichkeit beteiligt.

25. Oktober 2020 - 9:05

Wiedervorlage des Themas Hotspot Marthabräuweiher Park:
Die Situation hat sich seit September 19 nicht verbessert. Im Gegenteil Ruhestörungen durch laute Musik, Dauernutzung des Spielplatzes und der Basketballanlage auch bei Dunkelheit und verschiedene Gruppen von Jugendlichen, die sich an den aufgestellten Bänken zu Saufgelagen treffen sind an der Tagesordnung. Weitere konkrete Maßnahmen seitens der Stadt FFB sind dringend notwendig, um auch für die Anwohner eine akzeptables Umfeld zu schaffen

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Reichlmaier
hinzugefügt am 29. Oktober 2020 um 11:24
Webmaster Stadt-FFB
hinzugefügt am 29. Oktober 2020 um 11:43

Vielen Dank für Ihre Anfrage. In den Sommermonaten waren des Öfteren sowohl ein Streetworker als auch eine Polizeistreife vor Ort, ebenso wurde ein Sicherheitsdienst beauftragt. Dieses Thema wird im nächsten Ausschuss „Integration, Schule, Jugend, Sport“ im November beraten.

27. Oktober 2020 - 13:57

Hallo,
ich bin mit meiner Frau Anwohner der Maisacher Str. zwischen B471-Brücke und Gewerbegebiet (Aldi).
Dieses Teilstück mit 40 Km/-Begrenzung ist gerade in den Abend- und Nachtstunden zur Rennstrecke für Autos und LKW geworden. Geschätzt jedes 3. Fahrzeug ist hier mit mindestens 60 km/h unterwegs, da die Straße lange geradeaus mit guter Sicht und nach Norden abfallend ist und da hier nie die Geschwindigkeit kontrolliert wird.
Das bringt Gefährdungen für viele ältere Anwohner und Kinder, welche die Straße überqueren müssen (es gibt für 500 m Straße nur einen Überweg) und stört die Nachtruhe enorm.
Ich rege an, hier
1. regelmäßig die Geschwindigkeit durch die PI kontrollieren zu lassen, insbesondere von 22-02 Uhr
2. bauliche Maßnahmen zu überlegen, welche den Rennstreckencharakter verändern (Verengungen, Überwege etc. wie auch südlich der B471)
3. eine Herabsetzung der zulässigen Geschwindigkeit von 40 km/h auf 30 km/h zu prüfen

VG Gunther Schnatmann
Maisacher Str 45
FFB

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Administrator-Benachrichtigung (ID: 5628f5e82954c)
hinzugefügt am 27. Oktober 2020 um 13:57

WordPress hat die Benachrichtigungs-E-Mail erfolgreich an den Sende-Server ausgeliefert.

Reichlmaier
hinzugefügt am 29. Oktober 2020 um 11:32

Sehr geehrter Herr Schnatmann,

in der Maisacher Straße werden seit 2005 Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. In den Jahren 2005 – 2011 waren im Durchschnitt 11,3 % Überschreitungen zu verzeichnen. 2011 bis 2016 sank der Durchschnittssatz der Überschreitungen schon auf 7 % und 2017 bis 2020 sogar auf 4 %. Die Verwarnungen liegen zu 95 % im Verwarngeldbereich. Wir können also eine stetige Verbesserung feststellen. Natürlich gibt es einzelne „Ausreißer“, die noch schneller fahren, aber diese sind in den gemessenen Zeiten (Mo-Fr 6-21 Uhr) nicht festgestellt worden. Außerhalb dieser schutzbedürftigen Zeiten führt die kommunale Verkehrsüberwachung (KVÜ) keine Geschwindigkeitskontrollen durch. Dies bleibt der Polizei im eigenen Ermessen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten vorbehalten.

Die Maisacher Straße hat nach unserer Auffassung ausreichend verkehrsberuhigende Maßnahmen erhalten. Fußgängerüberwege dienen als sichere Überquerungshilfe und beruhigen gleichzeitig den Verkehr. Der Schutzstreifen für Radfahrer engt die Fahrbahn ein, was auch zur Reduzierung der Geschwindigkeit führt. In der Engstelle, wo Fahrzeuge parken, ist schnelles Fahren in den Tagesstunden gar nicht möglich. Auch ist zu bedenken, dass der Bus- und Lieferverkehr noch durchkommen muss. Die Anordnung eines Fußgängerüberweges setzt voraus, dass Fußgänger „gebündelt“ und in hoher Anzahl die Fahrbahn überqueren. Im nördlichen Bereich der Maisacher Straße, wo überwiegend Firmen ansässig sind, wird die Fahrbahn aber überall und einzeln gequert. Eine Zentrierung ist nicht möglich. Eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf 30 km/h ist in der Maisacher Straße unzulässig, da die rechtlichen Voraussetzungen nicht vorliegen. Gemäß § 45 Abs. 9 StVO dürfen Verkehrsbeschränkungen, insbesondere an den fließenden Verkehr, nur angeordnet werden, wo dies aufgrund der besonderen Umstände zwingend erforderlich ist - wenn eine Gefahrenlage besteht, die das allgemeine Risiko der Teilnahme am Straßenverkehr erheblich übersteigt. Dies ist in der Maisacher Straße nicht zu bejahen. Jeder Verkehrsteilnehmer muss die StVO in ihren Grundzügen kennen und sich in Eigenverantwortung an die Regeln halten.

Es tut uns leid, aber gegen unbelehrbare einzelne „Ausreißer“ gibt es keine verkehrsrechtlichen Maßnahmen. Bezüglich der Kontrollen in den Nachtstunden, werden wir Ihr Anliegen gerne an die Polizeiinspektion Fürstenfeldbruck weiterleiten.